Kutschen-Fahrlehrgänge, Fahrerlebnisse und andere eigene Veranstaltungen

Wir helfen Ihnen zu einander zu kommen!

Neue Lehrgangstermine 2. Halbjahr 2016 jetzt da!

Fragen hierzu?      E-Mail:    info@sieltec.de   oder   Tel.:  05872-98671-100

Auch einen Viererzug zu fahren kann man einfachst erlernen.

 

Einfach Fahren

 

Unser buntes Sieltec-Geschirr befindet sich nun seit 14 Jahren auf dem Markt. Ein Geschirr das anfangs durchaus polarisierte und ungläubiges Staunen auslöste: „Was, das soll funktionieren?“ fragten die einen und: „Genial einfach, das ist eine Revolution im Fahrsport!“ lobten die anderen. Mittlerweile kann man es in fast allen Anspannungsbereichen finden,

die User schwören auf seine Robustheit, Pfleglichkeit und das ultraleichte Handling und die Betrachter haben sich  an sein erfrischend anderes Outfit gewöhnt.

Das darin überwiegend verarbeitete Polyethylenhohlgeflecht ermöglicht nicht nur eine

frappierende Ultraleichtbauweise, die sich gewichtsmäßig pferde- und menschenschonend bemerkbar macht, sondern bietet auch konstruktiv andere Gestaltungslösungen an, die uns den gewohnten Fahreralltag erheblich erleichtern. Diese Entlastung ermöglicht zudem ein entspannteres Fahren und damit einen wesentlich einfacheren und unbelasteten Zugang zum Fahrsport für den Anfänger jeglichen Alters sowie eine effiziente Leistungssteigerung für den ambitionierten Fahrer.

Dies alles im Einzelnen aus- und vorzuführen haben wir uns  auf die Fahnen geschrieben und wollen uns damit den immer wieder an uns herangetragenen Forderungen stellen, ballastbefreite Fahrlehrgänge und Fortbildungsmöglichkeiten anzubieten. Das Motto lautet: „Einfach Fahren“. Die produktorientierten Fahrlehrgänge gehen von Grundkursen im Schleppen, über das ein- und zweispännige Fahren, bis zum Sechspänner, falls gefragt und lassen Angebote wie Tandemfahren, Vierspänner und alles was Ihnen sonst noch so einfällt, nicht aus.

Unser Ziel dabei ist es, Ihnen ohne Leistungsdruck ein stil- und traditionsbereinigtes  Fahrsportvergnügen nahe zu bringen, das sich ausschließlich am Wohlergehen der Pferde und Ihrem Spaß daran, sowie den zeitgemäßen Sicherheitsstandards orientiert und Sie dazu befähigt, Ihr fahrsportliches Können reell und sicher einzuschätzen und ständig zu vervollkommnen. Dabei versuchen wir den individuellen Fähigkeiten und Vorstellungen der Kursteilnehmer gerecht zu werden und möglichst viele Fragen zu beantworten.

Das alles und auch einen kleinen Einführungskurs zum Gebrauch unseres Pferde-Begleithundsets für einen sicheren und konfliktfreien Umgang in Natur und Straßenverkehr mit Reitpferd und Hund offerieren wir Ihnen weiter unten.

Klicken Sie mal hier zu unseren Leinen, einfach intuitiv!

Sieltec-Fahrlehrgang (Kurzinfo Ablauf) oder besser: Sieltec-Fahrerlebnis

 

Teilnahmevoraussetzungen: Witterungsentsprechende Kleidung,

Interesse und Freude am Fahren mit Pferden. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Anfänger und Fortgeschrittene sind willkommen und werden auch ihren Möglichkeiten nach individuell gefördert.

 

Wir wollen uns am Freitag um 9 Uhr in Humanopolis in der Sieltec-Werkstatt, oben am Hang hinter der Mühle, treffen, die Erfahrungen und Vorstellungen der Teilnehmer zusammentragen und uns relativ fix an die Praxis des Anspannens bzw. des Vorbereitens darauf, machen.

Dazu gehören auch: Longieren (in der freien Variante), Führen, Fahren vom Boden, Gelassenheitsübungen, Schleppen, praxisorientierte Kutschenkunde und alles was Sie dann noch so wissen wollen. Das wollen wir bis zum Mittag im nicht hektischen praktischen „Schnelldurchgang“ absolvieren. Die Betonung liegt hierbei nicht in der Theorie, sondern im möglichen Handhaben.

 

Zum Mittag werden wir immer ca. eine Stunde einrechnen.

Leider können wir vor Ort, außer Kaffee und Getränke, keine Mahlzeiten anbieten.

Eine rustikale Gastwirtschaft bietet ca. 5 km entfernt  in Weste gutes, reichliches Essen an.

 

Am Nachmittag spannen wir je nach Teilnehmerzahl mehrere Kutschen an, Einspänner und Zweispänner, zumeist mit unseren ruhigen sicheren, Fahrschülergewohnten Kaltblutpferden.

Das erste Anspannen dauert natürlich etwas länger und wird auch ausführlich besprochen.

Auch auf das Führen der Leinen wird den Pferden zuliebe noch etwas eingegangen, um alsdann zur ersten Gelände-Rundfahrt im Tross zu starten. Mehrere Stopps ermöglichen den Fahrerwechsel.

 

Die beiden nächsten Tage begeben wir uns immer morgens und nachmittags in unser schönes Gelände. Dabei fahren wir nicht mehr im Tross sondern wir verteilen uns in unserem „Wald und auf der Heide“ mit unseren naturnahen Hindernissen samt kleiner Wasserdurchfahrt.

Wir versuchen dabei möglich vielen Ansprüchen gerecht zu werden. Auch der Ängstliche hat ein Recht auf ein optimales Fahrerlebnis.

 

Freitag- und falls gewünscht auch Samstagabend wollen wir uns auch noch etwas mit der Theorie beschäftigen.

Ein theoretischer Rundschlag über fast alles was Fahrer wissen sollten und wollen.

 

Gegen 17 Uhr werden wir jeweils den praktischen Teil beenden, am Sonntag, der Abfahrt wegen, wahrscheinlich etwas früher, ca. 16 Uhr. Aber das sprechen wir dann noch ab.

... und Spaß soll es machen!

 

NÄCHSTE SIELTEC-FAHRLEHRGÄNGE 1- UND 2SPÄNNIG

           

      

                                      2. Halbjahr 2016

 

September 16     09. - 11.    belegt!

September 16     16. - 18.   ( 1- und 2spännig  für Fortgeschrittene und Anfänger)

Oktober       16      21. - 23.   

 

Einfach Fahren!     mit Sieltec-Geschirr.

 

 Ein traditionsbefreiter Fahrkurs.

Ein- und zweispännig. „Wir vermitteln Ihnen innerhalb von 3 Tagen einen einfacheren und leichteren Zugang zum Fahren durch das Fahren. Ohne schwere Geschirre und falsche Ledernostalgie, ohne unnötiges Ballastwissen, ohne aufwendige Leinengriffe, ohne Prüfungsangst, dafür mit mehr Freude und Leichtigkeit, sowie unseren ruhigen und zuverlässigen Kaltblütern. Wir werden in erster Linie fahren und zwar ein- und zweispännig, ein Einachser steht ebenfalls zur Verfügung.

 

Lehrgangskosten 220,- Euro pro Person, die bei Anmeldung fällig werden. Bei der Vermittlung einer Unterkunft helfen wir Ihnen.

 

Anmeldung oder Fragen: info@sieltec.de od. 05872-98671-100

 

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es nicht Ziel unserer Lehrgänge ist, ein irgendwie geartetes Abzeichen einer bestehenden Vereinigung zu vermitteln, auch gibt es keine gesetzliche Vorschrift, die für das Kutschefahren irgendeine Art von "Kutschenführerschein" vorschreibt; unsere Kurse haben eine eigenständige Zielsetzung (wie auf unserer Seite dargestellt)und können, wenn so gewollt, nach Absprache andernorts und zu anderer Zeit aufgestockt werden.

In der dann abschließenden praktischen Prüfung (VFD) ist es dann erlaubt in unserem Zweihandsystem zu fahren.

 

PS.:Der Lehrgang kann auf Wunsch andernorts und zu anderer Zeit aufgestockt werden zum Erwerb des VFD-Fahrerpasses1. 

Der Aufstockungskurs ist ein gänzlich zusätzlicher Lehrgang, der nicht zeitlich direkt anschließend hier vor Ort abgehalten wird.

Sondern: Wer ein VFD-Fahrabzeichen möchte, kann das nach Absprache zu einer zu vereinbarenden Zeit an einem anderen Ort erhalten. Die dafür nötigen Mehrkosten belaufen sich auf derzeit 300,- Euro.

 

Eine Liste möglicher Unterkünfte finden Sie ganz unten!

 

Hierzu ein Bericht in der aktuellen PIV 2/2015 mit freundlicher zur Verfügungsstellung von Katrin Maerten

 

Sieltec-Fahrtage

 

 

Fahrsport leichter gemacht mit Sieltec-Geschirr. Für Einsteiger, Umsteiger und alle die mal anders fahren wollen.

Vom genauen Anpassen und  richtigen Einstellen des Geschirrs, bis zum Anspannen und Fahren mit den Sieltec-Leinen. Was ist anders? Was geht leichter? Was geht schneller? 

Alle Fragen, die Sie mitbringen, wollen wir zu beantworten versuchen.

Dazu werden wir mehrere Gespanne (ein- und zweispännig) zur Verfügung haben.

 

Hier kann man ein zusammenfassendes Video vom Februar 2015 sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=myKV4IOndzU

 

Kostenbeitrag 45,-Euro pro Person, die bei Anmeldung fällig werden.

           

 NÄCHSTE TERMINE:   

   

    24.  Sept. 2016      gößere Gruppen auf Anfrage Extra-Termin                                                 möglich.

 

Beginn 13 h, Ende ca. 18 h

 

Anmeldung oder Fragen: info@sieltec.de od. 05872-98671-100

  



Vierspännerlehrgang

 

2. Halbjahr:

 

     30. 09.  -  02. 10.   2016  belegt!

 

Zusätzliche Termine ab einer Teilnehmerzahl von 3 Personen auf Anfrage.

 

 

Mit unserem gelassenen und doch flotten Kaltblutviererzug werden wir Ihnen in unserem weitläufigen Gelände (Hindernisse sind auch vorhanden) ein unvergessliches Fahrerlebnis verschaffen und Ihnen ganz in Ruhe das     zweihändige Handhaben der Leinen lehren. Auch hier geht es uns in erster Linie um das Fahren,  nicht um eine Prüfung. Eine solche ist nicht vorgesehen.

Sie sitzen vom ersten Morgen an auf dem Bock, nicht am Fahrlehrgerät und wissen gleich um was es geht und Sie werden es sich trauen und es bewältigen.

Der Lehrgang beginnt um 9 Uhr freitags und endet Sonntagnachmittag.

Anfänger und Fortgeschrittene kommen gleichermaßen zu ihrem Recht.

 

Der Preis beträgt 320,- Euro und wird bei Anmeldung fällig.

 

Anmeldung oder Fragen: info@sieltec.de od. 05872-98671-100

Unser letzter Fahrlehrgang 2014, 1. November- Wochenende, 3. Tag Kegelfahren

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Ein Artikel aus der Zeitschrift "Mein Pferd 08/2012" von Petra Herrmann

Fotos: Ilja v. d. Kasteele

zum Lesen der Artikel auf die Seiten klicken

(öffnet sich in einem neuen Fenster oder Tab)

 

Sonderlehrgänge wie Sechserzug, Tandem, Random und Quandrom etc. auf Anfrage kein Problem. Trauen Sie sich!

Gassi gehen – fahren – reiten

 

Ob sie gehen, joggen, mit Inlinern, Fahrrad oder Pferd unterwegs sind, der Hund möchte mitkommen.

Damit das für Alle stressfrei abläuft, bieten wir Seminare über 1 oder 2 Tage an, bei dem sie sich mit ihrem Hund das nötige Rüstzeug in Theorie und Praxis erarbeiten können.

Am ersten Tag werden wir uns mit: Gassi gehen – fahren beschäftigen, wobei Inliner und Fahrrad (wenn möglich) mitgebracht werden sollten. Das Ziehen(Schlittenhunde) ist nicht Bestandteil dieses Seminars.

Am zweiten Tag stellen wir für die Reiter zwei sichere Pferde zur Verfügung, lernen das An- und Ableinen von „Oben“ und alles, was sonst noch für den Pferde-Begleithund wichtig ist.

Die Broschüre „Gassi gehen – fahren – reiten“ nehmen sie mit nach Hause, denn nur die Übung macht den Meister.

 

 

 

Wir zeigen die Übungen mit Pferd mit unseren Tieren, aber Sie sollen Ihren Hund mitbringen und vor Ort das Eine oder Andere selbst ausprobieren. Allerdings ist er im Gelände an der Leine zu führen.

Kostenbeitrag 65,- Euro pro Person pro Tag, die bei Anmeldung fällig werden.

 

      Beginn 9h, Ende ca. 18h

 

Termin auf Anfrage, bzw. wenn Sie genug Interessenten wissen.

 

Anmeldung oder Fragen: info@sieltec.de od. 05872-98671-100

Die Durchführung der Lehrgänge erfolgt in den praktischen Teilen durch die Pädagogische Arbeitsgemeinschaft Humanopolis GmbH, Groß Malchau 50, 29597 Stoetze

Was ist an unseren Fahrlehrgängen anders?

„Entspannen und Fahren“ oder

     

  Einfach Fahren!

 

mehr als ein Diskussionsbeitrag 

 

Auf neuen materiellen Möglichkeiten basierend habe ich vor 10  Jahren unter dem Namen „Sieltec-Geschirr“ ein etwas anderes Geschirr und eine etwas lockerere aber auch, wie ich meine, sicherere  Fahrweise „auf den Markt gebracht“.

Kurz skizziert, handelt es sich um eine extrem leichte und dadurch pferde-  und menschenschonende Geschirrkonstruktion aus synthetischen Hohlgeflechten, die viele Erleichterungen in das doch immer wieder knapp bemessene Alltagsleben der FreizeitfahrerInnen bringt. Dass dabei auch einige bislang als unumstösslich geltende Bestandteile der geltenden Fahrlehre neu definiert werden konnten, sei nur am Rande erwähnt, wie z.B. dass es keine gebrochene Zuglinie mehr beim Zweispänner geben können muss, oder beim Einspänner unser Selette sowohl einachsig als auch zweiachsig genutzt werden kann. Pferdefreundlicher ist das Geschirr übrigens nachweislich deshalb, weil es aufgrund seiner leichten und lockeren Auflage deutlich weniger Druck- und Scheuerstellen verursacht als die massiven, schweren, wenig flexiblen Lederkorsagen die man notgedrungen seit Jahrtausenden den Arbeitstieren umgeschnallt hat. Entschuldigung, aber wir kleiden uns selbst heute doch auch anders!

Zum Fahren selbst, möchte ich mich hier vorerst auf das ein- und zweispännige Fahren beschränken, wobei mir auch alle anderen mehrspännigen Anspannungen sehr am Herzen liegen und ich diese gerne populärer machen und ihnen den Nimbus der „Hohen Kunst“ und des nahezu „Wissenschaftlichen“ nehmen möchte.

Meine Ein- und Zweispännerleinen sind leicht und rund und haben am Ende Handschlaufen, die, aufgrund der Hohlgeflechtskonstruktion, nach Bedarf verstellbar sind, Schnallen zum Ausgleichen von  Temperaments- Konditions- und Gebäudeunterschieden haben sie nicht.  Die Handschlaufen sind durch einen verdickten Griff (ähnlich der ungarischen Brezel) verbunden. Diesen sichere ich mit einem zusätzlichen Geflecht an der Sitzlehne, um ein Herunterfallen ausschließen zu können.

Aufgrund der Leichtigkeit und des Rundseins, gleiten diese Leinen enorm gut durch die Leineführungsringe, ermöglichen dadurch einen optimalen Kontakt zum Pferdemaul und wir können nachempfinden was der Herr von Achenbach meinte, als er immer wieder davon sprach, dass wir nachgeben sollen.

Das Material verhält sich bei jedem Wetter und bei jeder Temperatur gleich und ermöglicht schon deshalb eine sicherere Handhabung. Zur Erinnerung: bei Nässe wird das Leder schmierig und glitschig und bei Kälte hart und steif und die Finger ebenfalls.

Anstelle der geschlossenen Fäuste der achenbachschen Fahrlehre   greifen wir mit ein bis zwei Finger in die Handschlaufen, halten den Kontakt zu unseren Pferden sicher und gefühlvoll und konzentrieren uns, vor allem wenn wir Anfänger sind, ausschließlich auf die Tiere und die Umgebung. (Fotos dazu, finden Sie hier)

Das Fixieren der Aufmerksamkeit der FahrschülerInnen auf die „korrekte“ Handhabung der Leinen nimmt in der Lehrgangszeit viel zu viel Konzentration in Anspruch, bindet Einfühlungsvermögen und verkrampft, auch durch die einhändige Haltung, unnötigerweise Finger, Hände, Unterarm und Schultern. Zudem gefährdet sie, hervorgerufen durch unbeabsichtigtes Durchgleiten lassen der Leinen, den sicheren Zugriff im Gefahrenfalle. Bei meinem Zweihandsystem mit Schlaufen habe ich immer ausreichend Kraft und eine gleichbleibende Leinenlänge.

Nebenbei gesagt, entfällt so auch das sogenannte „Korrekte Abmessen und Aufnehmen der Leinen“, also der gebetsmühlenartig heruntergeleierte, phrasenhafte  Leinenspruch, auf den nicht nur bei der FN übersteigerter Wert gelegt wird. Das Erlernen des  Spruches verbraucht unnötig viel Energie und Lehrgangszeit, erzeugt in vielen Fällen überflüssige Prüfungsängste und wird später in keinem mir bekannten Falle wirklich angewandt.

Bei der Kreuzleine habe ich die längere Innenleine eingeflochten und damit auch die in engen Wendungen manches Mal nicht ganz ungefährliche Kreuzschnalle, bzw. die sie bei der Achenbachleine ersetzende Schlaufe,  entfernt. Verstellen kann ich die Leine vermittels Knoten, die die Leine um etwa 5 cm verkürzen. Wenn ich also meine(n) BeifahrerIn bitte, beim linken Pferd auf jede Leine einen Knoten zu setzen, habe ich dieses Tier effektiv um 5 cm zurückgenommen, ohne eine langwierige Überlegung mit diverser Rechnerei und ohne ein mühsames „Gefummel“ mit Schnalle und Leinenschoner anstellen zu müssen. Und vor allem das Resultat  stimmt dann mit meinem Vorhaben überein. Klar: Achenbach konnte im Fahren vom Bock aus im Trab die Leinen verstellen und vielleicht kann das der eine oder andere ambitionierte Kutscher ebenfalls. Aber wir haben es in der VFD in unseren Lehrgängen hauptsächlich mit Anfängern zu tun, die grundsätzlich nicht alleine fahren sollten, deshalb auch gar keine komplizierte Verstellungen vom Bock absolvieren müssen, sondern sicher, einfach und effektiv die richtige Entscheidung vollziehen sollen.

Aufgrund meiner nahezu 20jährigen Erfahrungen als VFD-Fahrlehrer und –Prüfer, weiß ich von was ich schreibe: Alleine dieses wirklich wichtige Eingehen auf Temperaments- und Gebäudeunterschiede durch „Verschnallen“ wie es uns Achenbach gelehrt hat, beherrscht kaum ein Absolvent des Fahrerpasses 1 nach Ablauf einiger Monate ohne sich wenigstens einmal zu Verschnallen.

Die Leinengriffe: (Fotos hier)

 Je nachdem wo ich sitze, stelle ich ein Leine von der Handschlaufe aus gesehen etwas länger ein, so dass ich, falls ich einhändig fahren will oder muss, beide Leinen in einer Hand halten kann, sei es um die Peitsche einhändig zu führen oder ähnliches. Das „Zwischenstück“ meiner Leine dient zum Fahren am langen oder hingegebenen Zügel und ist bequem einhändig zu halten. Kleinere Wendungen und Fahrtrichtungswechsel sind, eine gewisse Durchlässigkeit vorausgesetzt, mit Leichtigkeit zu vollziehen. Was wegfällt ist das störende lange Ende der Lederleine, samt der davon ausgehenden Gefahr des Verhedderns in den Bremspedalen oder gar in den Speichen.

Beim vermehrten Aufnehmen der Pferde, sei es zur Sicherheit oder zur Erhöhung der Gangart, kann ich mich stufenlos auf der Leine nach vorn tasten, bis zu den Griffen, mit denen ich dann buchstäblich alles im Griff habe, wie die vielleicht kurzzeitig  erhöhte Fluchtbereitschaft meiner Tiere, das willentlich verschärfte Tempo oder das sportliche Hindernis, das ich als VFD-Mensch auch nicht missen will. Ein ständiges Umgreifen, Verlängern und Verkürzen, sowie das Filieren einzelner Leinen fallen weg, stattdessen konzentrieren wir uns auf das Nachgeben. In den höheren Klassen des Fahrsports fahren eigentlich alle im Zweihandsystem und Handschlaufen sind auch nicht unbekannt. Warum also den Einsteiger unnötig mit überholten Techniken quälen?

Wie man sieht, alles geht einfacher und effizienter. In unseren Fahrlehrgängen wollen wir kundenorientiert den Menschen Freude und Sicherheit vermitteln, Ballastwissen vermeiden, lieber mehr fahren und die FahrerInnen mit soliden, einfachen,  effektiven, handwerklichen Grundlagen ausstatten. Die „Kunst des Fahrens“ kommt später  und ist bestimmt nicht genormt!

Christian Frasch hat in seinem "NEWSLETTER 7" einen lustigen Bericht von Viola Köhler über einen unserer Fahrlehrgänge abgedruckt. Sehen Sie selbst: Bericht 2 auf Seite 4

 

 

Unterkunftsmöglichkeiten für den Sieltec-Fahrlehrgang

im Raum Stoetze

 

 

Hier sind ein paar Quartiere aufgeführt. Entscheiden müssen Sie selbst.

Sonst googeln Sie mal.

 

 

  1. Wahl: Helga und Raimond Martin,  Ventschau, 05853-9809779

Raimond.Martin@t-online.de

 

 

1. Wahl:      Der „Goldene Apfel“  ist laut Website  nur für Freunde geöffnet, also privat tätig, unsere Lehrgangsteilnehmer werden aber als Freunde gesehen, deshalb einfach mal anrufen, es geht trotzdem! 3 Zimmer mit je 2 Betten und Frühstück stehen zur Verfügung.

 Bed & Breakfast, Ferienwohnungen     D-29584 Gr. Thondorf    

 Tel. +49 (0)5828 979 979    

 Fax +49 (0)5828 979 989     info@zumgoldenenapfel.de

 

 

 

 

1. Wahl:

 Carola Schwoy,  Lüben 1, 21369 Nahrendorf,  Tel.: 05855445

   clamf@t-online.de,    www.lüben1.de   etwas weiter weg

 

 

 

 

Zur Deutschen Eiche

Gaststätte Zernien

 

An der Bundesstr. 10

 

29499 Zernien

 

(05863) 201

 


29584 Himbergen (Rohrstorf) 
Antje Braesel-Behn
29584 Himbergen / Rohrstorf
Tel 05828 / 8 80
Fax 05828 / 8 81 35

Hier gibt's noch mehr Fotos!

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Videos von unseren Geschirren in Aktion finden Sie auf unserem Youtube Kanal.